Welt-Aids-Tag 2019

Welt-AIDS-Tag in Wilhelmshaven.

In Deutschland leben rund 90.000 Menschen mit HIV. Dank moderner Medikamente haben die meisten von ihnen eine fast normale Lebenserwartung und können auch niemanden mit HIV anstecken. Sie können in jedem Beruf arbeiten und ihre Freizeit gestalten wie andere auch.
Wird HIV rechtzeitig festgestellt und behandelt, ist eine AIDS-Erkrankung vermeidbar.
Man kann also heute in der Regel gut mit HIV leben. Aber immer noch wird hinter dem Rücken von Menschen mit HIV getuschelt, verweigern manche Ärzte*innen eine Behandlung, und in einigen Fällen ist sogar der Arbeitsplatz in Gefahr.
Zurückweisung, Ausgrenzung und die Angst davor wiegen heute für viele HIV-Positive schwerer als die gesundheitlichen Folgen der Infektion selbst.
Ursache für Zurückweisung und Diskriminierung sind häufig Vorurteile, Unwissen oder
unbegründete Ängste vor einer Ansteckung.
„Da hilft nur eines“: darüber reden! so Susanne Ratzer, unsere Geschäftsführerin .
„Denn wir alle können ganz selbstverständlich und ohne Angst zusammen leben. Im Beruf, im Alltag und in der Freizeit gibt es keine Übertragungsgefahr. Und auch in der Liebe lässt sich das Risiko einer Ansteckung fast auf null senken: zum Beispiel durch Kondome, die PrEP oder eine erfolgreiche HIV-Therapie.“, so Susanne Ratzer weiter.

Wir bieten zum Welt-AIDS-Tag 2019 folgendes an:

Donnerstag, 28.11.2019 von 9:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Infostand in der Apotheke am Brommygrün

Samstag, 30.11.2019
von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr Infostand in der Marktstraße 53 – vor der Bierakademie und in der Fußgängerzone
mit dem großen Spendenbär. Gitti verkauft schon fleißig unsere Solidaritätsteddys und außerdem gibt es Marmelade/Gelee zugunsten des Neuengrodener Kindergartens.

Samstag, 30.11.2019 ab 17:00 Uhr
Abend der offenen Tür in unserer Beratungsstelle

in der Paul-Hug-Straße 60

Positiv Netzwerk

Die Aktionen der Aids-Hilfe wenden sich gegen Ausgrenzung von Menschen mit HIV, denn Ausgrenzung und ständiges Verstecken aus Angst vor Ablehnung oder Mobbing machen krank. Deshalb geht es darum, Solidarität zu fördern und Mut zu machen.
Den Mut, aufeinander zuzugehen, über Ängste zu sprechen und mögliche Vorurteile aus dem eigenen Kopf zu streichen.

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